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FAQ

Häufige Fragen zur Salzanlage

Alle Fragen rund um die Salzanlage — von der Elektrode bis zum Redox-Wert.

Die häufigsten Ursachen: Filterlaufzeit zu kurz (Anlage produziert nur wenn Filter läuft), CYA fehlt (UV baut Chlor ab), Elektrode verkalkt (reinigen), Salzgehalt außerhalb des Sollbereichs, oder Anlage zu klein für den Pool. In dieser Reihenfolge prüfen.

Das ist kein Fehler — sondern ein Systemmerkmal. Die Elektrolyse produziert neben Chlor auch Natronlauge, die den pH systematisch anhebt. Salzanlage-Besitzer müssen den pH mindestens 2–3× pro Woche messen und regelmäßig pH-Minus einsetzen.

Anlage ausschalten, Zelle ausbauen, in verdünnter Zitronensäure (1 EL auf 1 Liter Wasser, 30–60 Min) oder Salzsäure 1:10 (10–15 Min) einweichen. Niemals bürsten oder kratzen — das zerstört die Beschichtung irreversibel. Danach gründlich abspülen.

Der Redox-Wert (mV) misst die Desinfektionskraft des Wassers. Sollbereich: 650–720 mV. Unter 550 mV ist die Keimtötung gefährlich langsam — der Pool kann kippen. Redox wird von pH, CYA und Elektrodenzustand beeinflusst. Bei CYA über 30 ppm kann die Redox-Messung unzuverlässig werden.

Bei Wassertemperaturen unter 15–16°C. Bei niedrigen Temperaturen sinkt die Leitfähigkeit des Salzwassers — die Anlage kompensiert mit höherer Stromstärke und schadet dabei der Elektrode. Unter 16°C auf manuelle Chlordosierung wechseln oder den Pool einwintern.

Nein — das ist ein häufiger Irrtum. Eine Salzanlage erzeugt Chlor aus Salz durch Elektrolyse. Das Wasser enthält Chlor — es wird nur automatisch vor Ort produziert statt manuell zugegeben. Der Vorteil: weniger Chloramine, angenehmeres Badegefühl, kein Chlorgeruch.