Dein Pool ist grün
Wähle deinen Filtertyp — du bekommst die Anleitung die genau zu deinem System passt. Falsche Anleitungen können dein System beschädigen.
Warum wird Wasser überhaupt grün?
Grünes Wasser entsteht fast immer durch Algen — und die haben meist nicht nur eine Ursache, sondern eine Kombination aus mehreren:
Zu wenig oder unwirksames Chlor. Oft liegt das nicht an zu wenig Chlor, sondern an einem zu hohen pH-Wert — darüber verliert Chlor stark an Wirkung, egal wie viel du nachschüttest.
Zu kurze Filterlaufzeit. Im Sommer brauchen Pools deutlich mehr Filterstunden als viele eingestellt haben — als Faustregel gilt Wassertemperatur ÷ 2 = Filterstunden pro Tag. Läuft der Filter zu kurz, zirkuliert das Wasser nicht ausreichend, und gerade in Ecken oder hinter der Treppe siedeln sich Algen zuerst an.
Wärme, Sonne und Verschmutzung. Nach Hitzeperioden oder Gewitter kann ein Pool innerhalb von ein bis zwei Tagen komplett umschlagen — Algen lieben genau diese Bedingungen.
Sonderfall: Wasser ist grün, aber glasklar. Schwimmen keine Algenflocken im Wasser und die Wände fühlen sich nicht glitschig an, steckt vermutlich kein Algenbefall dahinter — sondern Kupfer oder andere Metalle, oft aus korrodierten Bauteilen oder belastetem Füllwasser. Hier hilft ein Metallbinder statt Chlor.
Algen selbst sind meist nicht giftig. Problematisch ist aber, was grünes Wasser anzeigt: Die Desinfektion funktioniert nicht mehr richtig — und damit können sich auch Bakterien unkontrolliert vermehren. Bade erst wieder, wenn das Wasser behandelt wurde und wieder klar ist.
Bei Hitze, starker Sonneneinstrahlung oder nach einem Gewitter reichen oft 24 bis 48 Stunden, bis aus klarem Wasser ein grüner Pool wird. Algen vermehren sich unter diesen Bedingungen explosionsartig — besonders wenn gleichzeitig der Chlorwert oder die Filterlaufzeit nicht stimmen.
Wenn das Wasser selbst grünlich gefärbt, aber klar ist — ohne sichtbare Algenflocken und ohne glitschige Wände — steckt meist Kupfer oder ein anderes Metall dahinter, zum Beispiel aus korrodierten Anlagenteilen oder belastetem Füllwasser. In diesem Fall hilft ein Metallbinder zusammen mit einer Flockung deutlich besser als zusätzliches Chlor.