Diagnose Wasserwerte
Wasserwerte

Calcium-Härte im Pool

Kalkflecken auf GFK, milchiges Wasser oder Korrosion an Metallteilen — der Calcium-Wert ist fast immer beteiligt. Wird aber selten gemessen.

200–400
mg/l Richtwert*

Zu wenig: weiches Wasser greift Beton, Putz und Metallteile an. Zu viel: Kalkablagerungen, milchiges Wasser und Flecken auf GFK. Für Folienpools ist der untere Bereich 200–300 mg/l ideal.

Zu niedrig (unter 200 mg/l)

  • Wasser greift Beton an
  • Korrosion an Metallteilen
  • Schaumbildung
  • Grübchen in Betonbecken

Zu hoch (über 400 mg/l)

  • Kalkablagerungen an Wänden
  • Milchiges Wasser (bei hohem pH)
  • Flecken auf GFK-Oberflächen
  • Verstopfte Leitungen langfristig

Ja — aber Folienpools sind weniger empfindlich als Beton- oder GFK-Becken. Bei Folienpools reicht ein Wert von 200–300 mg/l. Wichtiger als die Calcium-Härte ist bei Folienpools der pH — unter 7,0 greift das Wasser die Folie an und verursacht langfristig Schäden.

Dauerhafter Schaum ohne Badebetrieb kann auf sehr niedrige Calcium-Härte hinweisen. Weiches Wasser (unter 150 mg/l Calcium) schäumt leichter als hartes. Calcium-Härte messen und bei Bedarf mit Calciumchlorid erhöhen. Entschäumer ist nur eine Sofortmaßnahme — er löst das eigentliche Problem nicht.

Calcium-Härte mit Teststreifen kaum messbar
Calcium zuverlässig messen
Teststreifen sind für die Calcium-Härte unzuverlässig. Ein photometrisches Messgerät gibt den genauen Wert — und zeigt ob Kalkausfällung oder Korrosion droht.
Messgerät ansehen →
* Richtwerte basierend auf Branchenstandards. DIN EN 16713-3 nicht im Original eingesehen. Alle Angaben ohne Gewähr.